Das Nest Dieulefit liegt in einer paradiesischen Landschaft, die - wie’s der Name sagt - von Gott geschaffen wurde. In einer alten provenzalischen Legende heisst es: „Aquéu païs Diòu lou faguèt e l’amarés coumo lou paradis.“
Der Weg nach Dieulefit führt durch endlose Olivenhaine und blühende Lavendelfelder oder durch natürliche Parklandschaften mit Kastanien und Eichen. Die wilden Berge und kargen Felder des Departements Drôme laden zum Meditieren. Die Natur übernimmt den Stundenschlag und bestimmt der Duft der Luft.
Die Menschen sind von besonderem Schlag, sie haben etwas Revolutionäres und Eigensinniges, und ein grosses Herz. Viele Künstler, Schriftstellerinnen haben sich hier zurückgezogen und ihre Ruhe und Inspiration gefunden.
Dieulefit gehört aber auch den Töpfern und Töpferinnen – und das seit gallorömischen Zeiten. Beim Flanieren durch die Gassen des Städtchens stösst man immer wieder auf Ateliers und Boutiquen mit den typischen Töpferarbeiten: gelbe Teller und grüne Weinkrüge für jeden Tag stehen neben Kunstwerken, die schnell gedreht und liebevoll geformt aus den Händen der Künstler und Künstlerinnen gewachsen sind.
Das Zentrum des Ortes ist die Place Chateauras mit der protestantischen Kirche und den Bars und Restaurants. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt, die Viale hoch zur alten Burg mit einem fantastischen Ausblick, geniessen wir ein Glas Rotwein und einen Picodon, den typischen kleinen, runden Ziegenkäse. Der junge Käse wird in Salzlauge eingelegt und anschliessend 24 Stunden bei 23°C getrocknet. Damit nicht genug: Es folgt die Affinage, die mindestens 14 Tage dauert, damit der Käse seinen typischen Haselnussgeschmack bekommt. Unser Liebling ist der Picodon im Kastanienblatt – Dieulefit!
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