Die unerschöpflichen Wasserquellen von Goudargues haben dem Dorf den Übernamen „Venise gardoise“ eingetragen. Wunderschön die Kanäle, entlang derer sich ein Bistro ans andere reiht. Mit rund 1000 Einwohnern ist Goudargues auch im Winter ein noch recht belebtes Zentrum des Vallées de la Cèze. Eine Apotheke, ein kleiner Supermarché, eine Metzgerei, zwei Bäckereien, ein Tabac-Kiosk, eine Tankstelle und diverse Boutiquen laden zum Bummeln. Dazu ist am Mittwochmorgen Markt.
Die Geschichte von Goudargues ist vor allem ein Stück Kirchengeschichte. Nach den Römern gründeten Benediktiner-Mönche um 800 eine Abtei im Ort am Teich des „Gordanicus“, aus dem sich wahrscheinlich der Name des Dorfes ableitete. Bis ins 18. Jh. litt der Ort aber unter religiösen Streitereien.
Zahlreiche schöne Bauwerke geben dem Ort zusätzlichen Charme: das „lavoir“, der schöne Salle Capitulaire, die Kirche und auch ausserhalb des Dorfes das „Château du hameau de la Bastide“ und die “Chapelles romanes des hameaux de la Bastide et de Goussargues“.
Trinken Sie einen Kaffee oder Pastis im Café du Midi oder Café de France, direkt am Wasser unter hundertjährigen Platanen, wo die Temperatur in der Hochsaison gut 5 Grad kühler sind .... man will nie mehr aufstehen.
Ein Ausflug nach Goudargues lässt sich gut mit einem Besuch der Cascades du Sautadet, La Roque sur Cèze, der Chartreuse de Valbonne verbinden (siehe Ausflugtipps).
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